Frage von Nachbrenner, 111

Welche Erfahrungen habt ihr mit elektronischen Ladegeräten gemacht?

Hallo Leute

Jetzt hat mein zehn Jahre alter Akku endgültig das zeitliche gesegnet und mein neuer Akku (mit modernsten elektronischen Ladegeräten + Re Freshing bearbeitet) sollte zum Einsatz kommen, doch rrrrrrklackklackklack war seine Antwort. Mit fremdstarten ist alles ok. nun habe ich seit drei Tagen fünf verschiedene Ladegeräte angeschlossen und nichts. Meinen alten Bosch Rauhbautzen möchte ich meinen Akku nicht anvertrauen, aber mein Spannungskonstanter auf einem Ladestrom vom 1,2A und einer Ladespannung von 14,4V eingestellt tat was er sollte, nämlich den Akku laden. Diese gschissnen Ladeteile schalten nach dem Erreichen der maximalen Ladespannung ab und das war es dann. Um unnötige Anfragen vorzubeugen, 12Std glatte Ladespannung und der Akku tut was er soll.

Frage, was sind eure Erfahrungen mit den Teilen?

Grüßle

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Bonny2, 43

Ich besitze neben den "Pro......Dingsbums" von "Louise" zwei "Uralt-Autoakku-Lader", die noch aus der "Friedenszeit" stammen. Beide von "Einhell". Eines mit 3 und eines mit 5 A. Mit denen lade ich die Autobatterien (Akkus) seit Jahren. Die haben weder Erhaltungsladung noch irgendein "Luxus". Batterie ran und nach einigen Stunden Batterie ab, etwas ruhen lassen und messen. Einfach und effizient, wenn man weis was man macht und warum.

Für die Nichtelektroniker: Die "alten" Ladegeräte bestehen aus einem Trafo und einem Plattengleichrichter ---- das war es. Bei Bleiakkus ist die Restwelligkeit vom Ladegerät erwünscht (anders als bei den anderen Akkus für elektronische Geräte). Deshalb ist keine "Siebung" erwünscht. Einen Elko als Siebung dahinter zu schalten ist einfach, kostet auch nicht mehr. Aber es soll eben nicht sein. Bei guten elektronischen Ladegeräten (Schaltnetzteilen) wird die Restwelligkeit mit "Sägezahngeneratoren" künstlich erzeugt. Ist aufwendiger, aber die Geräte sind kleiner, leichter und es lassen sich einfacher elektronische Reglungen bis zur Erhaltungsladung und Akkuzustand (geschätzt) einbauen. Ich habe auch noch so ein "Pro-Dingsbums-Lader" von Louis. Damit lade ich die Motorradbatterie wenn ich den Ladevorgang einfach unbeaufsichtigt machen möchte. Auch damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht.

Wolfgang: Was Du am Ozzi siehst, ist die "Restwelligkeit". Wenn die an dem Ladegerät kaum vorhanden ist, dann hat sie wahrscheinlich eine "Impulsladung". Ist eine andere Art vom Laden. Oder aber es ladet "nur" mit Gleichspannung. Dann siehst Du natürlich nichts, außer einen Strich. Kann länger dauern als die Ladung mit einem alten "Fred-Feuerstein-Ladegerät". Mach es nicht so kompliziert: Einfach ein altes Ladegerät ran und kontrollieren, oder den "Pro-Dingsbums-Lader" von Louis oder Polo benutzen.

Zur Ergänzung sei aber noch gesagt, dass das Laden an einem "Bus-System" (z.B.: BMW) mit einem "alten Ladegerät" meist nicht funktioniert, oder sogar Schäden verursachen kann. Gruß Bonny

Kommentar von Nachbrenner ,

Hallo Bonny

Beim Refreshen sollten zumindest negative Spannungsspitzen zu sehen sein. Den Pro Charger habe ich noch nicht gemessen, da muss erst ein neues Messkabel her. Bei dem Optimate war die Ladespannung Kinderpopo glatt und die Oberwelligkeit muss der Akku eh vertragen, denn das macht die Lima auch. Ist halt nur die Zeit und man sieht bei den wartungsfreien halt nichts, außer sie machen dicke Backen. Zurzeit fahre ich nur Kurzstrecken und da muss der Akku ab und an ans Netz. Kabel und Kabelschuhe sind ok.

Es könnte auch ein besonderer Kupferwurm nagen (denke da an eine Unterbrechung im Anker), aber der muss bis zur wärmeren Zeit warten, dann wird er gejagt.

Kommentar von Bonny2 ,

Danke für den Stern. Gruß Bonny

Antwort
von fritzdacat, 53

Hab auch so ein elektronisch geregeltes Teil, der Vorteil ist halt, dass man die Batterie nicht abkleimmen muss, jedenfalls hab ich an der Elektronik vom Motorrad bisher nichts nachteiliges bemerkt.

Für die harten Fälle, wenn die Batterie einfach durch ist und man noch diese eine letzte Fahrt machen will, habe ich ein Autobatterieladegerät, das Ding macht keine Gefangenen.. obwohl, kann eigentlich nicht viel passieren.

Aber egal ob neu oder alt, die Teile stehen bei mir meistens nur rum, Saisonkennzeichen nein danke, alles über 8 Grad ist Frühling :), und zum Sitzbank abbauen bin ich eh zu faul wenn es nicht unbedingt sein muss.

Antwort
von haudegen, 67

Kann mich über mein elektronisches (deltran 400) nicht beschweren. Aber manchmsl können diese alten teile wohl doch wunder bewirken

Kommentar von haudegen ,

Das ladegerät nennt sich battery tender 400

Kommentar von Nachbrenner ,

Ich habe fünf, drei No Name, einen Optimate und einen Pro Charger. Letzterer tut zumindest so als ob er refreshen würde. Bei den anderen ist mit dem Oszi nichts zu sehen.

Jetzt, zur staden Zeit, werde ich einen der Baugleichen umbauen, ist ja wurscht, ob der Baum oder das Ladegerät brennt :-I

Antwort
von Kaheiro, 70

Ich habe nur ein altes Lademöhrchen,da hänge ich alles  dran und es funzt.

Kommentar von Nachbrenner ,

Ich werde zwei Dinge tun,

1. nen Auto Akku kaufen und für ne Starthilfe herrichten, da ich mich noch immer nicht für eine Büchse entscheiden mag und

2. eins dieser Ladegeräte (Norma und Aldi sind baugleich) so modifizieren, dass es konstant 14,4V Spannung abgibt.

Ah, nowas, sollte ich in zehn Jahren noch immer die Wumme und keinen Rauhaardackel ausführen…?... obwohl, iss ja Quatsch, mehr als 10 Jahre werd ich eh nimmer fahren, egal was für Akku :-I

Kommentar von Kaheiro ,

Ich führe jetzt schon die Hundis aus und habe den Mopedhelm an den Nagel gehängt...es geht nicht mehr.

Kommentar von BMWRolf ,

@kaheiro:

Schade.

Kommentar von Kaheiro ,

Zur Zeit fahre ich noch nicht einmal mit dem E Bike.

Kommentar von Nachbrenner ,

oh, etz aber, mein Freund, gerade hab ich von meinem Freund Thomas eine Art "Rucksack" ala Herkules 38ccm Rucksack angedacht und etz kommst Du daher ehrlich, er hat mir das hotesest E- Bike vor gestellt und ja, aaaaber, ich fahr ein B-Bike.... gel?

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