Mein Patenkind wünscht sich nichts sehnlicher als den FS 1b zu erwerben. Jetzt zu Weihnachten wäre dies natürlich eine - für mich sinnvolle - Geschenkidee. Die Familie(Großeltern etc.) wären dabei(ist ja nicht billig), wir wissen allerdings das speziell seine Mutter große Bedenken und Ängste deswegen hat. Was nun ? dem Jungen einen Herzenswunsch erfüllen oder die Finger davon lassen ? Bin hin und hergerissen, vielleicht hat jemand von euch ähnliches erlebt und weiß Rat ??

Rede mit der Mutter VORHER, und versuche sie zu überzeugen, dass ein Fahren mit einem kleinen gedrosselten Mopped für das Kind sehr sinnvoll ist, weil das Kind dadurch viel lernt, und dann nicht überfordert sein wird mit großen Maschinen, wie Die die erst mit 18 den Führerschein machen. So kann man sich einfach besser an das zukünftige Fahren mit großen Maschinen "herantasten"!! Das hat mir die Fahrschule gerade bestätigt, wo mein Sohn den A macht. Da er den A1 besitzt (125 ccm, für 16-18-jährige), braucht er gerade mal 2 Fahrstunden und kann zur Prüfung zugelassen werden. Da er mit 18 sowieso den Führerschein machen will, sollte er es jetzt mit einer 125er machen!!!
Vielleicht hat eine Motorrad-Fahrschule in deiner Nähe Informationsmaterial über diese Problematik, denn damit würdest du der Mutter überzeugend rüberkommen, und sie hätte keine Argumente mehr. Aber das Kind sollte sich natürlich auch reif für diesen Schritt zeigen. Wenn es dauernd von Tuning, Leistung, und "Andere versägen" redet, braucht es erst mal ein paar Dämpfer in Form von Unfallbilder beim ADAC, oder Polizei. Die sind da sicher sehr hilfsbereit mit Infomaterial.
Ich sehe bei meinem Sohn dass der A1 viel gebracht hat. ich habe ihm erlaubt sogar mit 15 im ADAC-Corsa-Cup zu fahren. Damit hat er seine Erfahrung gemacht, und weiß was er kann, und was man darf.
Allerdings würde ich in diesen Gutschein dann auch gleich ein Sicherheitstraining mit reinnehmen!!!
Hallo und zunächst mal Dankeschön für eure Meinungen. Sind ja recht eindeutig. Werd mir das Ganze noch mal in Ruhe durch den Kopf gehen lassen. Der Hinweis von turboklaus auf einen Gutschein ist wahrscheinlich die Lösung, eigentlich genial einfach, aber selbst kommt man halt nicht drauf.

Hm, ne schwierige Sache sowas. Vielleicht kannst Du ja mit einem selbst gestalteten Gutschein zumindest mal eine Grundlage für eine Diskussion in den Gang bringen. Wenn die Eltern dann nein sagen, kann Dein Patenkind den Gutschein ja evtl später für den Autoführerschein, oder wenn er dann immer noch Motorrad fahren will, den Motorradschein verwenden. Wäre vielleicht mal ein Gedankenansatz? Vielleicht diskutiert ihr auch mal über das pro und contra des Mopedscheins!?!
Hallo zusammen, da kann ich nur voll zustimmen! Das gibt garantiert gewaltigen Ärger wenn man gegen die Ansichten der Eltern handelt. Zumindest mit mir hättest du da große Probleme - Patenonkel hin oder her.

Ohne Einverständnis der Mutter würde ich ihm keinen FS schenken. Ich denke als Erziehungsberechtigte kann sie sogar ein Veto einlegen - was garantiert fürchterlichen Ärger mit sich bringt. Versucht sie vorher zu überzeugen und zusätzlich zum FS auch gleich ein (oder mehr) Sicherheitstrainings verschenken.
Schwierig schwierig, meine persönliche Meinung ist laß die Finger davon. Ich würde mich jedenfalls schwer ärgern wenn die Verwandtschaft meinen Kindern "verbotene" Sachen erlaubt oder wie in deinem Fall schenkt. Das müssen Eltern/Kinder selbst regeln, zumindest bis zum 18.Lebensjahr.