StreetTriple am 18.06.2009 um 23:15 Uhr
Hi Leute! Ich sehe in den Katalogen und Webseiten immer wieder spezielle Abteilungen für MX-Fahrer und Endurofahrer, bei denen Hosen und Jacken immer aus Textil sind, statt Rückenprotektorenwesten à la Büse Belluno werden Hartschalenpanzer angeboten und ums Knie kommen statt CE-Protektoren richtige Hartschalenteile. Also Textil verstehe ich ja noch, denn Offroader müssen beweglicher sein als Straßenfahrer. Aber sind die Hartschalenpanzer wirklich sicherer als aktuelle Schaummattenprotektoren? Die Schildkrötenpanzer werden ja auch bei den Straßenfahrern gerade verdrängt, oder sehe ich das falsch?

Mag an den niedriegeren Geschwindigkeiten liegen, mit denen Geländefahrer unterwegs sind. Ein Hartschalenprotektor rutscht z.B. auch besser über eine scharfkantige Steinplatte drüber, wo sich ein Schaummattenprotektor verheddern würde und ggf. weggerissen würde (Knie / Ellenbogen). Die Hartschalenpanzer werden zudem auch direkt an Arme und Beine geschnallt und nicht in die Kleidung gesteckt.

Es gibt auch für Straßenfahrer Hartschalenprotektoren die in die Protektorentaschen der Jacke bzw Hose gesteckt werden. Die verteilen die Energie beim Sturz auf eine große Fläche. Selbst wenn ich Roller fahren würde, würde ich nie mit reinen Schaum-Protektoren fahren.
Gute Antwort! zu den niedrigen Geschwindigkeiten kann ich nur sagen. Du wirst deine Meinung ändern wenn du dir mal ein Cross Rennen anschaust:-)
Ich war jahrelang im Team für Veranstaltungen beim www.mcc-reisersberg.de , ich weiß, worauf Du anspielst. Wer so eine Frage stellt, erreicht sicher in absehbarer Zeit NICHT solche Geschwindigkeiten...
Hallo Stefan! Reisersberg? Da fahren wir min. 1x im Jahr unsere Hardendurorennen! Gruß Sepp