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Verletzungen - neue und gute Antworten

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Hier werden die neuesten Antworten gelistet.

Habt Ihr schon mal an das Aufhören gedacht?

kurvenflitzer
beantwortet von kurvenflitzer am 6. September 2008 16:20
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also... ich habe lange pause gemacht und dann wieder angefangen, mit über 50 jahren. aufhören werde ich so schnell nicht wieder. grundlegendes zur fahrweise: auf der strasse absolut defensiv, vorausschauend, eher mal zu langsam und zu früh gebremst. trotzdem bin ich zügig unterwegs. wenn ich schnell fahren will, buche ich freies fahren bei den anbietern auf rennstrecken - auch mit der gs oder mit meiner cb1. generell hat mir geholfen, fahrertrainings zu absolvieren, sei es kurventrainings http://www.rb-motorrad-reisen.de/Kurventraining.html oder sicherheitstrainings beim dvr. du bekommst eine menge sicherheitsreserven dadurch. andererseits ist man vor deppen nicht gefeit, das kann dir im auto oder in der bahn auch passieren (schafe im tunnel...). also ganz risikofrei wird es nie, ausser du verbringst den rewst des lebens gesichert im bunker... gruss der kurvenflitzer.


Habt Ihr schon mal an das Aufhören gedacht?

anonym
beantwortet von Zuray am 31. August 2008 22:21
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Hi Kurvenknutscher,

ich habe vor 15 Jahren aufgehört. Warum? Mein Bekannter, mit dem ich vor 20 Jahren zusammen die Motorradprüfung gemacht habe, ist ein Jahr später tödlich verunglückt. Ich selbst bin auf ein Auto aufgefahren, weil ich durch eine hübsche Frau abgelenkt war. Dummer, hormongesteuerter Fehler, ich weiss. Aber ich habe auch Leute getroffen, die einen Arm abgerissen hatten (Leitplanke) oder nur noch unter starken Schmerzen an Krücken laufen konnten. Ich wollte nicht so enden und hab meine Enduro verkauft.

Was kam danach? 15 Jahre vermeintliche Sicherheit und das wehmütige Hinterherschauen, wenn Biker vorbeifuhren. Bei jedem typischen KTM-Einzylinder-Knattern schlug mein Herz höher und die Sehnsucht war wieder da. Die erste Fahrt, die Beschleunigung, das Gefühl von Freiheit und das Auskosten jeder Kurvenschräglage. All das fühlte ich noch immer, aber ich versagte es mir selbst, es wieder zu erleben. Man lebt vielleicht ein wenig sicherer, aber es fehlte ein Teil von mir.

Vor 2 Wochen bin ich 40 geworden. Ich wachte morgens auf und wusste, ich will nicht mit 60 auf mein Leben zurückblicken und mir frustriert eingestehen müssen, dass ich meine Träume nicht gelebt habe, weil ein Risiko sie begleitet hätte. Ich habe keine Ahnung, ob ich vieleicht mit 45 an Lungenkrebs sterbe oder mich Morgen auf der A3 am Stauende ein 40 Tonner platt macht. Aber eines ist mir an diesem Morgen klar geworden: Ich will gelebt haben. Und ich will Spaß!

Ich hatte es so satt, nur zu träumen und anderen hinterher zu schauen. Ich wollte nicht mehr entsagen, ich wollte wieder leben! Samstag habe ich mein Supermoto vom Händler abgeholt und ich fahre wieder. Es ist ein geiles Gefühl wieder auf einem Bock zu sitzen und die Power zu kontrollieren. Vielleicht verstehts nicht jeder, aber es fühlt sich an, als wäre ich 15 Jahre lang kastriert gewesen und wäre nun wieder ein vollständiger Mann.

Und wenn ich nicht das Pech haben sollte, dass mich irgendwann ein Auto runterholt, werde ich noch mit 60 fahren und meinen Enkeln davon vorschwärmen, wie erfüllend es ist, seine Träume auszuleben. Oder wofür leben wir sonst? Nur um vom Spaß zu träumen? Lebt man noch, wenn Tag ein, Tag aus vergeht und man nur noch auf die Rente wartet?

LG Zuray


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anonym
beantwortet von yamaha650 am 24. August 2008 11:37
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Ich habe vor Jahren bereits mit dem Motorradfahren aufgehört, aber es vergeht kein Tag an dem ich nicht daran denke, wieder auf einer Maschine zu sizten und loszubrausen. Seine Träume sollte man leben...


Habt Ihr schon mal an das Aufhören gedacht?

anonym
beantwortet von sportmax3 am 20. August 2008 18:00
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das ist in jedem seinem ermessen ob man fährt oder nicht!ich hatte auch dieses problem als mein sohn auf die welt gekommen ist aber man fährt dann vorsichtiger und vorausschauender und denkt sich es gibt nichts schöneres als das motorradfahren.ich habe jetzt diese einstellung das ich meine familie am bike mithabe. und wenn man wieder einmal einen unfall sehen sollte dann muss eben da durch denn wieviele autounfälle sieht und fährt doch wieder. wenn der da oben sagt es ist vorbei dann ist vorbei ,da kannst du nichts machen.also mein motto lebe jeden tag wie er kommt! mfg.markus


Habt Ihr schon mal an das Aufhören gedacht?

Dodschi
beantwortet von Dodschi am 16. August 2008 14:23
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Hallo Kurvenknutscher, ich persöhnlich fahre jetzt nichtmehr auf der straße seitdem ein bekanter von mir von einem auto abgeschossen wurde. Ich habe mir jetzt eine kleine motocross maschine geleiistet 250 4t und fahre jetzt nur mehr auf der motocrossstrecke und in meinem wald. muss schon sagen ich bin schon öfter gestürtzzt aber hab mich noch nie schwerer verlätzt dar die geschwindigkeit einfach eine andere als auf der straße is und die sturzreume nicht leitplanken sondern wiese od erde sind. außerdem macht es auch viel mehr spaß als auf der straße man kann immer was neues probieren......
mfg Dominimk



Habt Ihr schon mal an das Aufhören gedacht?

Gasistrechts
beantwortet von Gasistrechts am 15. August 2008 13:38
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Hallo, denke immer wieder darüber nach, nicht mehr in der Stadt zu fahren. Dann wäre ich - bis auf die Rennstrecke - eigentlich nicht mehr mit dem Bike unterwegs.


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demosthenes
beantwortet von demosthenes am 15. August 2008 11:47
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Bisher habe ich noch nicht daran gedacht, obwohl ich mir der Risiken sehr wohl bewusst bin und auch stets versuche, diese durch mein eigenes Verhalten zu minimieren.


Habt Ihr schon mal an das Aufhören gedacht?

Endurist
beantwortet von Endurist am 15. August 2008 00:58
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Hi Kurvenknutscher,

dieses Jahr war nicht gut zu mir. Im April bin ich auf einem Crossplatz schwer eingeschlagen: 8-facher Rippenbruch! http://img204.imageshack.us/my.php?image=rippchenvontjoq4.jpg

Danach gab´ ein wenig Auszeit. :-/ Vor 6 Wochen hatte ich einen Innenbandanriss im linken Fuss. Heute das Motorrad bewegt -> es geht. Gleich geht´s zum 3-Tage-Event mit meinem Endurostammtisch nach Diez/Lahn. ;-)))

Fazit: Nie unterkriegen lassen, der T.J


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anonym
beantwortet von mullemaus am 15. August 2008 00:33
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Hallo Kurvenknutscher,ich bin noch nicht allzu lange mit dem Krad unterwegs,habe aber schon viele Jahre auf dem Roller hinter mir.Ab und an denke ich schon über das Risiko nach was ich beim Krad fahren eingehe.Ich versuche so vorraus schauend wie möglich zu fahren,aber ein gewisser Teil vom Risiko bleibt trotz dessen bestehen.Ein gewissen Teil Risiko hat man doch aber eh im Leben und da kann es genauso passieren das man als Fußgänger von einem Autofahrer erfasst wird.


Habt Ihr schon mal an das Aufhören gedacht?

Nordmark
beantwortet von Nordmark am 14. August 2008 23:12
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Hallo Kurvenknutscher. Immer mal wieder drüber nachgedacht - aus ähnlichen Gründen wie Du und die anderen Kollegen. Andererseits bin ich auf dem Krad noch nie angefahren worden oder verunfallt. In den letzten 4 Jahren bin ich aber 3x von Autofahrern vom Fahrrad geholt worden. Zwei Rippen gebrochen und einmal das Bein. :( Auf dem Krad bin ich definitiv sicherer! Letztendlich gibt es wohl nur persönliche Entscheidungen zu dem Thema. Wünsche Dir ein schönes, entspanntes Touren. Gruß



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