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Der Aussage von hondadoc kann ich zustimmen.
Sicher geht es im Winter beim Händler etwas ruhiger zu, aber wenn dann nach Weihnachten die ersten neuen Modelle zu besichtigen sind, dann dürften die Interessenten schon wieder im Laden stehen.
"Mein" Händler startet auch im Winter regelmässig Aktionstage mit Bier, Musik und Probefahrten und lockt damit potentielle Kunden an.

Viellleicht sollte sich hier mal ein Händler outen und einen realistischen Bericht hinterlassen. Im Moment glaube ich noch keiner der Antworten...
Gruß
antbel

Ich halte das für eine pauschale Aussage die meiner Meinung nach einfach nicht stimmt. Gerade im Winter und Frühjahr, wenn a) das Jahr neu begonnen hat, b) die neuen Modelle reinkommen und c) sich jeder auf die kommende Saison freut, man außerdem genug Zeit hat sich mit sowas zu beschäftigen, werden viele Neumotorräder verkauft, auch der Gebrauchtmarkt brummt, weil jeder glaubt ein Schnäppchen machen zu können. Im Winter lassen alle Umbauwütigen ihre Umbauten erledigen, alle Selbstschrauber haben ein neues Projekt. Im Winter wird endlich die Inspektion nachgeholt, das alte Mopped in der Werkstatt wieder hergerichtet oder einfach das Motorrad beim Händler eingelagert. Ich denke, es ist genauso wie im Sommer - Wer sich anpasst, gute Angebote macht und guten Service bringt, der braucht nicht im Sommer zu horten, weil er im Winter genauso viel (oder mehr) verdient..
Prinzipiell sollte ein Händler über die Saison so viel verdienen (können), das er den Winter durchsteht. Leider ist der Markt inzwischen so dünn, die Preise durch's Internet so transparent und die Kunden oft schmerzlos im Preisdrücken, das nach diesem Winter bei der aktuellen Marktlage sicher ein paar Händler mehr auf der Strecke bleiben. Dem Händler bleibt der Versuch, Kosten zu reduzieren, Personal über den Winter zu entlassen (mit der Gefahr zum Saisonstart ohne fähiges Personal dazustehen), Öffnungszeiten zu verkürzen, Werkstatt-Aktionen zu fahren etc.