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Wenn Du an starken Steigungen nicht gerade im höchsten Gang unterwegs bist, sondern rechtzeitig runterschaltest, dann dürfte das das richtige Einfahren sogar eher fördern, aber sicher keine Probleme bereiten.
wer sagt so etwas? der neue motor sollte möglichst mit vielen unterschiedlichen lastzuständen betrieben werden.die ersten kilometer werden meist im fahrerhandbuch erläutert.das einfahren des motors und der gesamten maschine, stören sicher auch grössere steigungen nicht !
Man sollte einen Motor beim EInfahren aber auch nicht sofort Ausquetschen!! Das führt zu einem deutlich höheren Ölverbrauch!!! Nicht umsonst geben die Hersteller eine Vorgabe für das Einfahren!! Man muss sich ja nicht ganz genau dran halten!

Gutes Einfahren der beweglichen Teile führt zu schonender Abstimmung / Angleichung der Teile: Kolben + Kolbenringe + Zylinderlaufbahn.
Nach ca. 1000km mit mineralischem Öl (bei Inbetriebnahme meist benutzt) wird ein Ölwechsel fällig. Dann sind die meisten Abriebe in der Ölsuppe und werden mit dem Wechsel entsorgt.
Einfahren: Moderat auf abwechslungsreichem Kurs mit viel unterschiedlichen Drehzahlen im Zug- und Schubbetrieb. Ideal eine schöne Berg- und Talstrecke mit vielen Kurven für ständigen Wechsel der Geschwindigkeit. Extrem hohe und auch sehr niedrige Drehzahlen vermeiden, das kann man dann später noch nachholen, wenn der Motor belastbarer geworden ist.
Alles Gute und viel Freude mit dem neuen Motorrad.

Hallo Zender, die Antwort ist Ja! Wird z.B. ein Motor nur sehr langsam, also mit sehr niedriger Drehzahl gefahren, so bilden sich in den meisten Fällen Ölablagerungen an Kolben und Ventilsitzen. Daher kommt auch die Redewendung: "Ich muss mal eben den Motor wieder frei fahren". Und genau diese Ölablagerungen sorgen an den Ventilsitzen für Undichtigkeiten, die eine Minderleistung nach sich ziehen.