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In die Kurve runterdrücken, die Reifen halten mehr als man glaubt. Wenn du VIEL zu schnell bist, voll in die Eisen, und über die Straße schlittern. Aufrichten und zusammenbremsen hat in entsprechenden Situationen auch seinen Sinn. Darum auf unbekannten Strecken hinter geraden immer eine Spitzkehre mit Rollsplit vermuten. Und auf der Hausstrecke einen gestürzten Radfahrer samt entgegenkommenden LKW ahnen. Dann kanns nur besser werden... Gute Fahrt!
Hallo, nein, so fahre ich zumindest in den Bergen nicht. Wenn du bei einer Passstraßen in einer Rechtskurve an der "Steinmauer" entlang fährst, ist die sichtbare Stecke sehr kurz. Das ist nichts mehr mit Bremsen. Wenn da ein Hindernis auftaucht, dann hilft nur noch ausweichen.
Warum sich ABS an Motorrändern nur langsam durchsetzt? Nun, das hat zwei Gründe. Der erste Grund ist, dass ABS an Motorrädern nur in einer einzigen Situation wirkt, nämlich bei einer Geradeausvollbremsung. Und der zweite Grund ist, dass ABS an Motorrädern kaum als ausgereift bezeichnet werden kann.
Sowohl das ABS8M von BOSCH (z.B. KTM 990 Adventure N) als auch das Integral-ABS von FTE Automotive (z.B. BMW R1200GS bis 07/2006) waren Gegenstand von Ermittlungen des Kraftfahrt-Bundesamtes.
Beim BOSCH ABS8M stellte das KBA die Ermittlungen am 21.02.2007 ein und kam zu folgnedem Ergebnis:.
Die Überschläge bei Fahrschulmaschinen stellen keinen Mangel und auch keine Fehlfunktion des ABS dar, sondern sind im Verhalten der Fahrer und in der Fahrphysik/- dynamik begründet (Abstimmung der Federungs- und Dämpfungselemente, großer Lenkkopfwinkel und kurzer Nachlauf). Ferner haben gute Bremsen, Reifen mit hoher Haftfähigkeit und griffige Straße einen Einfluß darauf. Überschläge können nicht verhindert werden. Zur Thematik des Ausfallens des ABS8M ohne Aufleuchten der Warnlampe verhält es nach dem KBA so, dass der Hersteller angeblich keine Reproduktion des Fehlerbildes durchführen konnte, und auch aus dem Feld keine entsprechenden Meldungen - trotz behaupteter Befragung - vorliegen hat. Dennoch wird der Hersteller, so das KBA damals, den Markt auf entsprechende Hinweise beobachten. Bemerkenswert ist, dass auch eine Befragung des verantwortlichen Redakteurs bei der Fachzeitschrift MO - durch den Hersteller - angeblich zu keinen Hinweisen auf mögliche Fehlerursachen führte.
Beim System von FTE automotive stellte die Staatsanwaltschaft München I die Ermittlungen ein. Es kam also nicht zu einer Anklage von BMW Motorrad Managern und Managern eines Bremsenzulieferbetriebes. Die Einstellung des Ermittlungsverfahren mit dem Aktenzeichen 490 UJs 702755/06 gegen Unbekannt wegen fahrlässiger Körperverletzung (§ 229 StGB) erfolgte am 10.03.2008 gemäß § 170 Abs. 2 Strafprozessordnung.
Gegenstand der Ermittlungen waren bundesweite Verkehrsunfälle mit Krafträdern der Firma BMW, die mit dem Bremssystem Integral-ABS ausgestattet waren. Die verunfallten Fahrer erlitten teilweise sehr schwere Verletzungen.
Bei dem Integral-ABS handelt es sich um eine Gemeinschaftsentwicklung der Firma FTE automotive GmbH und dem Geschäftsfeld BMW Motorrad der BMW Group. Dieses System vereinigt vier Funktionen in einer kompakten Baugruppe: ABS, Integralbremsfunktion, Bremskraftverstärkung und Überschlagschutz.
Das nunmehr eingestellte Verfahren wurde am 31.01.2006 eingeleitet, da sich im Rahmen des Ermittlungsverfahrens 490 Js 124413/05 wegen Betrugs (§ 263 Abs. 1 StGB) und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr (§ 315 b Abs. 1 StGB), das gegen Mitarbeiter der Firma BMW bzw. der Firma FTE Automotive GmbH geführt und gemäß § 170 Abs. 2 StPO eingestellt wurde, der Verdacht ergab, dass Verantwortliche der Firma BMW AG seit längerem Kenntnis von der Mangelhaftigkeit des Integral ABS hatten, eine ausreichende Unterrichtung der Kunden aber nicht erfolgte und die auf die Fehlerhaftigkeit des Integral-ABS zurückzuführenden Unfälle bei entsprechender früherer Unterrichtung hätten vermieden werden können (mehr Informationen hierzu).
Für die Strafverfolgungsbehörde besteht indes kein für die Erhebung einer Anklage hinreichender Tatverdacht. Zwar wird zur Kenntnis genommen, dass der Sachverständige in seinem Gutachten zu dem Ergebnis kommt, dass die BMW Integral Bremse systembedingt gegenüber den Bremssystemen anderer Hersteller und auch anderer Baureihen von BMW eine Reihe von Eigenschaften aufweise, die aus unfallanalytischer Sicht als problematisch einzustufen wären. Aber die durchgeführten Ermittlungen, insbesondere die Feststellungen des Sachverständigen, hätten nicht ergeben, dass „eine der Schwachstellen des Bremssystems ursächlich für die untersuchten Unfälle war."
Der Einstellungsbescheid endet damit, dass keinesfalls das Interesse der betroffenen Motorradfahrer an der Klärung des 'Problemkreises I-ABS-System' verkannt werde, eitere Ermittlungen zur Aufklärung konkreter Straftaten wären aber im Hinblick auf die Kausalitätsproblematik nicht veranlasst.
Als Phänomen erwähnenswert ist, dass keine einzige Tageszeitung und kein einziges Fachmagazin in Deutschland über dieses aufwändige und lange Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft München I gegen Unbekannt wegen Verkehrsunfällen mit BMW-Motorrädern, die mit dem umstrittenen Bremssystem Integral-ABS ausgestattet waren, mit teilweise sehr schweren Verletzungen und Todesfällen (StA Kempten, AZ 111 UJs 6203/06), berichtete.
http://www.myvideo.de/watch/3745580/SchwereUnfaellewegenteuremBMWMotorradABSIntegralABS

Ich versuche möglichst, nur kalkulierbare Risiken einzugehen.
Konkret heisst das sicher nicht, dass ich vor einem überraschend auftauchenden Hindernis in jedem Fall zu Stehen kommen könnte, bin aber auf die Notwendigkeit gefasst, plötzlich ausweichen zu müssen und versuche, immer einen "Fluchtweg" offen zu haben.

Also im großen und ganzen fahre ich schon mit verstand was ich bei vielen anderen vermisse!!! wenn ich sehe wie manche leute an uneinsehbahren einmündungen vorbeiknüppeln oder auf der Autobahn an LKWs vorbeihämmern wo noch Autos dahinter sind bekomme ich schon manchmal nen Brechreiz!!! Ich bin mit sicherheit keiner der langsam fährt(GSX/R 1000)und man sagt mir auch nach das ich ne Wildsau bin!! Aber wenn fahn dann bitte mit etwas verstand!!!also sagen wir es mal so die kalkulirbaren Risiken versuche ich auszuschalten!! Und na ja über Wild oder sowas denke ich erst nach wenn es auf die strasse läuft!!!aber das ist das gewisse Restrisiko!!!
Hallo NM, ich oute mich als Sichtfahrer, auch auf der Hausstrecke, denn hier lauern ja die größten Gefahren. Damit bin ich im Schnitt einer der langsamsten Fahrer. Daher denke ich, dass der Großteil deine Frage mit Nein beantworten müsste.

Die Wave Bremsscheiben kommen ja aus dem Offroadsport und sollen dafür sorgen, dass die Bremscheiben besser gereinigt werden. Ich hab mir verschieden Werbeaussagen zu waves mal angesehen und konnte kein wirkliches stichhaltiges Argument für Wave Bremscheiben finden. Es wird zwar auf bessere Reinigung und Wärmeableitung hingewiesen. Fakt ist aber, das sich die Bremscheibenfläche(bei gleichem Durchmesser) verkleinert und eine kleinere Scheibe(weniger Material auch weniger Wärme aufnehmen kann. Was bleibt ist eigentlich nur die teure Optik.

Die Wave-Bremsscheiben verbinden optimale Funktionalität mit einem einzigartigen Design. Durch die Wellenkontur wird die Wärme- und Wasserableitung sowie das Ansprechverhalten verbessert.
(aus dem Netz)