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...das stimmt nicht ganz. Weniger Zylinder bei gleichem (ich sags nochmal: bei gleichem) Hubraum sorgen dafür, daß die Menge an freigesetzter Energie pro Zündung höher ist und somit größere Kräfte entwickelt werden können. Damit ist es durchaus realistisch, daß der Motor mit weniger Zylindern ein höheres maximales Drehmoment entwickelt. Er läuft dafür aber unrunder. Zudem gilt, daß bei gleichem Hubraum und weniger Zylindern weniger Reibung im Motor stattfindet (Volumen für Explosionsausdehnung ist ein Kubikmaß, die reibende Fläche nur quadratisch ==> Der Wirkungsgrad [was Reibung betrifft] steigt bei zunehmendem Volumen/Zylinder). Ob das aber bei den angegebenen Dimensionen hilft, weiß ich nicht.
Die Lastwechsel sind ehrheblich größer, das Gefühl sollte man doch selber erfahren um ein Gefallen oder nicht Gefallen beurteilen zu können. Für mich käme kein 4 Zylinder in Frage, da das drehmoment in Kombination mit Drehfreudigkeit entscheidnet ist. Fahre Vtr1000F.
Wie FazerThom schon geschrieben hat, verlangt der 4er mehr Drehzahl zum "Wecken"! Die Verzögerung beim Gaswegnehmen ist beim 2-Zylinder wesentlich stärker. Der 2er läuft auch rauher, so dass man das "Zappeln" überall spürt. Dadurch bedingt sollte man öfter mal die Schrauben ringsum kontrollieren. Es Moped hat sich schon von der ein oder anderen Verkleidungsschraube getrennt! ;-) Beide Typen haben aber was. Da kann man noch soviel schreiben wie man will, am Besten ist da eine Probefahrt!
Besitze eine ZX-10R und eine KLV (V-Strom DL1000) Gruß
Habe den Weg anders herum beschritten und bin vom 2-Zylinder auf 4-Zylinder gewechselt. Soweit keine Probleme, nur an das Hochdrehen muss ich mich gewöhnen. Fahre eher niedertourig. Das hohe Gekreische tut mir in den Ohren weh.
Wie sagte mal ein kluger Kopf:
Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, ausser durch noch mehr Hubraum. Wenn der Motor auf Durchzug abgestimmt ist , dann hat ein Hubraum stärkerer Motor immer mehr Drehmoment, da ist die Zylinderanzahl eher unwichtig.......