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Warum haben 2Takter so gut wie keine Motorbremswirkung?

anonym
beantwortet von Schrauber am 21. Juni 2007 15:50
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Hauptsächlich sind es zwei Gründe, warum ein Zweitakter eine geringere Motorbremswirkung als ein Viertakter hat:

Der Zweitakter zündet bei jeder Umdrehung, der Viertakter nur bei jeder zweiten. Das pro Zündung erzeugte Drehmoment ist bei geschlossenem Gasschieber zwar gering, aber es verringert die Bremswirkung, wenn häufiger ein Arbeitstakt erfolgt.

Die effektive Verdichtung ist beim Zweitakter bei geschlossenem Gasschieber ziemlich gering, weil im Kurbelgehäuse keine nennenswerte Vorverdichtung erfolgt und die Verdichtung im Zylinder erst bei ungefähr 90° vor OT anfängt. Bis dahin schiebt der Zweitakter bei geschlossenem Gasschieber das Gemisch zum Teil durch den Auslass raus. Der Verdichtungsenddruck ist dadurch geringer als beim Viertakter und damit auch die Arbeit, die aufgewendet werden muss, um zu verdichten. Die Verdichtungsarbeit verursacht die Bremswirkung.

Kommentar von E05a9fb8a470b4a2bb4ff41d52c4b5b9smallThe1and0nly am 22. Juni 2007 01:53

Wieder mal Supi erklärt.


Wie kann eigentlich so ein Kolbenfresser passieren ?

anonym
beantwortet von Schrauber am 21. Juni 2007 16:19
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Kolbenfresser hängen nicht mit der Zylinderzahl zusammen. Sie können bei jedem Kolbenmotor auftreten, wenn es zu einer Störung im Kühl- oder Schmiermittelhaushalt kommt. Der Kolben wird sich, wenn er zu heiß wird, ausdehnen und dann im Zylinder stecken bleiben. Er frisst sich fest. Moderne 4Takter sind seltener betroffen als z.B. 2Takter, gerade im Schiebebetrieb bei längeren Bergabfahrten. Der Bikerprofi hat immer zwei Finger am Kupplungshebel, um im Falle des Festgehens sofort die Kupplung zu ziehen, denn sonst "kracht" es wirklich, weil das Hinterrad blockiert.


Welche Viskosität reicht für den Alltagsbetrieb?

anonym
beantwortet von Schrauber am 27. Juli 2007 15:45
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In unserer Klimazone liegst Du mit SAE 10 W 40-Ölen immer richtig. Schau in dein Manual, da stehen die richtigen Sorten für Dein Bike drin.


Gibt es bereits ein Elektro-Motorrad?

anonym
beantwortet von Schrauber am 24. Juli 2007 19:11
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Die Schweizer haben da was cooles am Start.

Guckst Du hier: http://www.quantya.de/index1.html

Kommentar von E05a9fb8a470b4a2bb4ff41d52c4b5b9smallThe1and0nly am 24. Juli 2007 20:21

Geb ich dir recht ist echt Cool ;-)


Schaltweg verkürzen - Was ist zu tun?

anonym
beantwortet von Schrauber am 29. Juni 2007 20:25
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Eine elegante Lösung ist der Dynojet Quick Shifter, dass kostet aber etwas (spart zwar nicht die Fussarbeit, aber das Kuppeln und Gaszudrehen beim Schalten). Kriegt man bei www.racimex.de..

Verkürzen des Hebels bringt nicht viel, im Gegenteil, Du wirst mehr Kraft aufwenden müssen. Eventuell bietet eine Nachrüst-Fußrastenanlage eine andere Kinematik oder bessere Lagerung des Schaltmechanismuss, so dass Du "besser" schalten kannst. Die Firma Geiger bietet sowas z.B. an, nennt sich "SP 10" und ist für viele Bikes in Vorbereitung: motorradtechnik.geiger-sport.de



Technologie Transfer Hersteller übergreifend wird in der Szene nicht geduldet! Warum?

anonym
beantwortet von Schrauber am 29. Juni 2007 19:48
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Ich denke, dass hängt hauptsächlich mit dem Image der Marken zusammen. Beim Bike hängt die Kaufentscheidung massiv vom Image ab. Wer das nicht transportiert, verliert. Kawa-Fans erwarten genauso eine Eigenentwicklung wie Cagiva-Treiber. Die Szene kennt aber auch funktionierende Beispiele: BMW bezieht die Motoren für die 650er-Reihe von Rotax und dennoch verkauft man blendend. Bimota hatte auch nie Berührungsängste - im Gegenteil: mit der Eigenentwicklung VDue erlitt man Schiffbruch.


Wie sieht das in Zukunft mit Oldtimer aus?

anonym
beantwortet von Schrauber am 24. Juni 2007 11:17
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Wenn es noch Benzin gibt, sollte das kein Problem sein. Zwar entwickelt man Software für die Diagnose-Systeme weiter, aber dabei werden "alte Systeme" zum Umfang gehören. Schau Dir mal die Luftfahrt an, da fliegen Maschinchen umher, die sind älter als 30 Jahre und können immer noch gewartet werden. Mittlerweile gibbet auch Firmen, die z.B. defekte Zündboxen reparieren können. Ich glaube also nicht, dass das an der Elektronik scheitert, eher am mangelnden Öl. Und soo viel Spezialwerkzeug braucht´s net.


Yamaha SR 500 springt schlecht an - was kann es sein?

anonym
beantwortet von Schrauber am 24. Juli 2007 19:08
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Ne, das dürfte die Lima schuld sein. Diese verfügt über eine Kondenstatorladespule, die über eine Diode den Kondensator der CDI-Zündung auflädt. Dazu muss die Lima ca. 300 Volt bringen. Nun ist das Wicklungspaket in der SR ziemlich anfällig, die Ladewicklung bringt nicht mehr genug Spannung für den Kondensator wenn die Windungen aus dünnem Draht mit der Zeit verbacken. Da hilft Neuwickeln, ist übrigens deutlich billiger als eine neue Lima.

Wenn Du es messen willst: der ohmsche Widerstand liegt im Neuzustand bei 340 Ohm. Unter 280 ist Schluß mit Zündung.


Was ist der Unterschied zwischen einem 60er und 70er Querschnitt am Vorderrad?

anonym
beantwortet von Schrauber am 24. Juli 2007 18:56
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Ein 70er ist "spitzer". Dadurch stellt sich das Bike beim Bremsen weniger auf und es wird handlicher. zudem läuft das Bike komfortabler, da der Reifen nicht "so flach" ist. Geschmackssache.


Wie lange hält ein Zentralfederbein?

anonym
beantwortet von Schrauber am 24. Juli 2007 18:41
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Manch einer macht´s erst, wenn´s schon sabbert. Ich rate immer dazu, ein jüngeres Vergleichsmotorrad zu fahren. Es ist schon erstaunlich, wie man sich an die Gautscherei gewöhnt...



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